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Praktische Apps zur Familienorganisation

von | 6. April 2021 | Digitales

Mann hakt beim Einkaufen den digitalen Einkaufszettel ab
Über die App Bring! kann ich meinem Mann schnell noch ein paar fehlende Teile auf die Einkaufsliste setzen. Foto: iStock Photo / monkeybusinessimages

Liebling, ich habe uns digitalisiert.

Schreibst du noch oder tippst du schon? Wir stellen hier tolle kostenlose Apps vor, die dir auch das Familienleben erleichtern können oder mit denen du Zeit und Geld sparen kannst. Die Übersicht wird ständig erweitert, es lohnt sich, immer mal wieder vorbeizuschauen.

Hinweis: Wir stehen mit den jeweiligen App-Entwicklern nicht in Verbindung, auch erhalten wir z.B. keine Spenden für unsere Empfehlungen. Diese resultieren alleine daraus, wie wir die Apps in unserem Familienalltag praktisch selber nutzen und bezieht i.d.R. keine Kriterien wie zB Datensicherheit mit ein.

Bring! – Mein praktischer Einkaufsbegleiter

Eine meiner Lieblings-Apps ist der digitale Einkaufsbegleiter Bring!. Wir nutzen sie in der einfachsten Form – nämlich als Einkaufsliste. Einfach den gewünschten Artikel in das Suchfeld eintippen, dann erhältst du nach Eingabe schon von wenigen Buchstaben zahlreiche Vorschläge für deinen Einkaufszettel. Aber auch eigene Artikel können hinzugefügt werden, sogar mit Foto (damit der Mann zB auch das richtige Waschmittel kauft). Durch die regelmäßige Synchronisation kann man auch schnell noch ein paar fehlende Teile dazu setzen, wenn der andere bereits im Laden unterwegs ist.

Die App bietet zudem saisonale Rezept-Inspirationen, inzwischen sind auch eine Vielzahl von Werbeprospekten digital enthalten. So fällt es auch Sparfüchsen noch leichter, den „Bitte keine Werbung“-Aufkleber auf den Briefkasten zu pappen, denn so verpasst du trotzdem keine Angebote.

Seitdem wir die App benutzen, kaufen wir wesentlich effizienter ein. D.h. wir müssen seltener los, weil wir noch etwas vergessen haben und vermeiden Spontankäufe – was gleichzeitig dabei hilft, weniger Lebensmittel wegzuwerfen, die zu viel gekauft und dann nicht gegessen wurden.

Die App ist sowohl für Android als auch Apple erhältlich und funktioniert so plattformübergreifend. Das ist super, wenn in der Familie verschiedene Endgeräte vorhanden sind. Die Bedienung ist so einfach, dass auch meine Kinder und Eltern gut damit umgehen können. So können wir uns auch innerhalb der Familie gegenseitig beim Einkaufen unterstützen.

In der Einkaufs-App Bring! gibt es zahlreiche saisonale Rezeptvorschläge. Die Zutaten lassen sich per Klick sofort auf die Einkaufsliste setzen. Fotos: (c) Bring! Labs AG

Post & DHL

Die App der Post & DHL ist nicht nur zur Sendungsverfolgung von Paketen praktisch. Am genialsten finde ich die Funktion von #PORTO – denn ich habe nie Briefmarken im Haus, wenn ich mal eine benötige. Oder sie sind so alt, dass ich mir erst noch Zusatzmarken besorgen muss, bevor ich meinen Brief versenden kann.

#PORTO versteckt sich im Menü unter „Versenden“ und „Brief“. Hier wählst du die gewünschte Briefgröße aus und wählst die Option „Code zum Beschriften“. Den Code schreibst du dann dort auf den Umschlag, wo ansonsten die Briefmarke aufgeklebt wird. Zahlen kann man bequem mit Paypal. Bisher ist meine #PORTO-Post immer zuverlässig angekommen. Einziges Manko: Es sind noch nicht alle Briefgrößen erhältlich, für das Frankieren von Warensendungen oder schweren Maxibriefen muss man noch über den normalen Online-Shop navigieren.

Meine Pakete versende ich immer noch am liebsten mit ausgedrucktem Paketschein. Sofern ich bei der Erstellung meines Paketscheins über die dhl-Website die E-Mail-Adresse angebe, mit der ich auch in der App angemeldet bin, kann ich über diese den Sendungsstatus bequem verfolgen.

Google & Co.

Ob du ein Adroid oder Apple-Gerät hast: Beide Plattformen bieten eine Vielzahl von Apps, die dir bei deiner Familienorganisation helfen können. Eines unserer meistgenutzten Tools ist der Google Kalender bzw iCal von Apple.

Mein Mann, mein Sohn und ich haben unsere Google Kalender synchronisiert und können uns gegenseitig außerdem zu Terminen einladen. Ich nutze außerdem für jeden Termin die Erinnerungs-Funktion, da mir ansonsten regelmäßig etwas durchgehen würde.

Mir gefällt am Google Kalender nicht, dass ich z.B. meine beruflichen Termine (wir arbeiten hier mit Microsoft Teams) nicht auch anzeigen lassen kann. (Wenn ich damit unrecht habe und du einen Tipp hast, wie das funktionieren kann, dann her damit :)) Da wir berufsbedingt nur Macs im Haus haben, löse ich das Problem über iCal, denn hier kann ich mir alles gleichzeitig anzeigen lassen.

Insgesamt bietet Google ja einige kollaborative Tools (also Programme, die du gemeinsam mit anderen über das Internet nutzen kannst). Ich habe gelesen, dass im Notizen-Tool sogar die Eingabe eines Standortes möglich sein soll. D.h. wenn du eine Notiz zum Baumarkt angelegt hast, dann erinnert dich die App automatisch daran, wenn du an der eingegebenen Adresse vorfährst.

Wenn du das schon einmal ausprobiert hast, schreibe uns doch gerne einen Erfahrungsbericht als Gastautorin.

eBay Kleinanzeigen & facebook

Die Apps eBay Kleinanzeigen und die regionalen Verkaufsgruppen bei facebook sind wohl meine wichtigsten Werkzeuge, um ungeliebte oder überflüssig gewordene Gegenstände loszuwerden. Zugegeben: Die Apps sind weder Geheimtipps noch können sie dir beim Aussortieren und Aufräumen helfen. Aber persönlich bin ich froh, dass nicht alles auf dem Müll landet, nur weil ich es nicht mehr haben will. Und wenn ich wenigstens für das ein oder andere noch ein paar Euros für die Spardose meiner Kinder bekomme, ist das auch nicht verkehrt.

Neben den Verkaufsgruppen gibt es in meiner Stadt auch so genannte „Gute Tat“-Gruppen, in denen Dinge verschenkt werden können. In einer anderen Gruppe kann man zB auch Lebensmittel kurz vor oder nach Ablauf des MHD geteilt werden. Alles, was hilft, Müll zu reduzieren, gegen Lebensmittelverschwendung zu wirken oder einfach nur Menschen glücklich zu machen, finde ich großartig.

Welche Apps erleichtern dir den Familienalltag? Wir freuen uns auf deine Tipps!

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Sabine

Sabine ist seit fast 10 Jahren für die Mütterzentren in NRW aktiv. Mit ihrer Familie lebt sie in der Nähe von Düsseldorf. Nicht nur die völlig unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Kinder fordern einen Spagat, sondern auch ihre Rolle als Teilzeit- und freiberuflich Tätige im Homeoffice.

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